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Ehrung für herausragende und erfolgreiche Sport-Senioren

Weißdorf/Hof – Herausragende Sportler und verdienstvolle Ehrenamtler hat jüngst die Stadt Hof zur Sportlerehrung eingeladen. Unter ihnen waren vom TuS Weißdorf der Weißdorfer Manfred Popp und Manfred Konopka aus Schwarzenbach an der Saale; der TuS ist einer von acht Mitgliedsvereinen der LG Hof. Manfred Konopka wurde in der Hofer Jahnsporthalle mit einer Sonderehrung bedacht. Der Schwarzenbacher Oldie gehörte dem DLV-Quartett an, das 2015 bei den zehnten Senioren-Hallen-Europameisterschaften im polnischen Torun den Staffelsieg über vier mal 200 Meter der M 80 für Deutschland holte. An Manfred Popp überreichte Hofs Oberbürgermeister Harald Fichtner die Sportmedaille der Stadt Hof in Bronze. Popp gewann bei den Bayerischen Halbmarathon-Meisterschaften 2015 in Amberg den Titel der Senioren M 75.

(aus der FRANKENPOST vom 13.4.2016)

 

 

    

Manfred Popp

Manfred Konopka

 

Alter schützt vor Tempo nicht

Die Läufer-Routiniers aus der Region überzeugen wieder mit starken Zeiten und Spitzenplätzen.
Thomas Meißner wird oberfränkischer Meister im Halbmarathon.

Wieder fleißig unterwegs waren die Lauf-Oldies des TuS Weißdorf in derLG Hof: Manfred Popp, Wolfgang Senft und Klaus Utz. Und die Platzierungender Läufer können sich durchwegs sehen lassen. Beim 6. Kaiser-Domlauf der DJK Teutonia Gaustadt in Bamberg garantiert die flache Strecke schnelle Zeiten, so dass neue Streckenrekorde nicht überraschend kamen. Hauptwettbewerb ist das Rennen über zehn Kilometer. Klaus Utz, mit 45 Jahren jüngster Akteur, legte die beste Zeit vor. In 48:15 Minuten behauptete er in der M 45 Rang 25, Gesamt bedeutete dies unter 343 Startern Platz 196.Wolfgang Senft, 72, setzte sich gut in Szene und landete mit 50:05 Minuten in der Klasse M 70 einen guten zweiten Rang. (Gesamt 226.). Manfred Popp sah in der M 75 das Ziel nach 54:36 Minuten als Erster seiner Altersklasse. David Schramm (LG Hof) kam in der U 30 in 63:28 Minuten nicht über Platz 56 hinaus. Oberfränkischer Halbmarathon-Meister der M 55 wurde in Scheßlitz Thomas Meißner (LG Hof/IfL). Der 57-jährige Hofer hatte die Konkurrenz sicher in Griff und lief 1:32:45 Stunden. Udo Kremling (TV Helmbrechts) wurde in der M 50 mit 1:33:08 Stunden Zweiter.
Neben den traditionellen 21,0975 Kilometern bot der TSV Scheßlitz auch einen Volkslauf über 10 000 Meter an. Auf der flachen und schnellen, aber sehr windanfälligen Strecke zwischen Scheßlitz und Giech warteten die Weißdorfer Oldies mit zwei Klassensiegen auf.
Wolfgang Senft gewann souverän die M 70 in 49:38, Manfred Popp dieM 75 mit 54:35. Klaus Utz wurde in der M 45 mit 47:21 Neunter. 842 Teilnehmer verzeichnete der Halbmarathon, der im Rahmen des 11. Obermain-Marathons in Bad Staffelstein gestartet wurde. Die 21,0975 Kilometer lange Distanz luden sich vom TuS Weißdorf nur Klaus Utz und Manfred Popp auf. Während Utz in der M 45 nach 1:44:57 Std als 42. gezeitet wurde, war der 78-jährige M. Popp in der M 75 in 1:59:46 Stunden der Schnellste. Von der IfL Hof kam Harald Friedel nach 1:42:11 in der M 55 auf Rang 16. Gerhard Krippendorf, M 45, und Detlev Harich, M 55, liefen fast zeitgleich durch das Ziel. Beide liefen 1:56:33 und landeten auf den Rängen 433 und 434. Krippendorf wurde in seiner Altersklasse 75., Harich 42.
Den Marathon über die klassischen 42,195 Kilometer bestritten nur noch 268 Akteure. Udo Kremling (TV Helmbrechts) wurde in der M 50 in 3:40:48 Std. als Siebenter gelistet, in der Gesamtwertung rangiert der 51jährige Langstreckler auf Position 58.

(aus der FRANKENPOST vom 23.4.2015)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Starker Auftritt in Österreich: Wolfgang Senft.

Die drei Weißdorfer Manfred Popp, Wolfgang Senft und Klaus Utz laufen sich in ihren Altersklassen nach vorne. In Sachsen gibt es sogar einen Sieg.

Die herrlichen Herbsttage nutzte das Läufer-Trio des TuS Weißdorf – Manfred Popp, Wolfgang Senft und Klaus Utz – zu Wettkämpfen in Mittelfranken, Österreich und Sachsen. Beim 19. Nürnberger Stadtlauf, der mit knapp 9000 Teilnehmern größten Breitensportveranstaltung in Nordbayern, lief Utz seinen bereits fünften Halbmarathon in dieser Saison. Die 21,1 Kilometer mit Start und Ziel am Opernhaus gingen durch die Altstadt bis hinaus zum Wöhrder See und eröffneten den Läufern nebenher auch Blicke auf Baukunst und landschaftliches Idyll. In 1:44:18 Stunden blieb der 45-jährige Vielstarter nur eine Minute über seiner Jahresbestmarke von Regensburg und belegte in der AK45, in der allei 240 Konkurrenten das Ziel erreichten, den 81. Platz. Im Gesamteinlauf war der Weißdorfer an 520. Stelle im ersten Drittel platziert. Traumwetter empfing die Teilnehmer des 43. internationalen Laufes „Rund um den Wolfgangsee“ in Österreich. Mit 4300 Startern gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Wolfgang Senft nahm am meist besuchten Gewässer im österreichischen Salzkammergut den Uferlauf über zehn Kilometer in Angriff. Der Start war in Gschwendt, das Ziel am „Weißen Rössl“ in St. Wolfgang. Obwohl der 71-Jährige in seiner Altersklasse M70 einen zweiten Platz behauptete, war er mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. Denn Senft wollte das Rennen unter 50 Minuten abschließen. Dazu reichte es in 51:23 Minuten zwar nicht, der hinter ihm liegenden Konkurrenz aus Österreich und Deutschland jedoch gab Senft klar das Nachsehen. Beim 29. Glauchauer Herbstlauf traten Manfred Popp und Klaus Utz im Halbmarathon in Aktion. Während Popp relativ entspannt ins Rennen ging, „gönnte“ sich Utz nach nur drei Wochen Pause erneut einen Auftritt über diese Strecke. Bei idealem Laufwetter machten sich an der Sachsenlandhalle exakt 400 Läufer auf den 21,1 Kilometer langen Weg, der durch sein leicht hügeliges Streckenprofil doch erhebliche Anforderungen an die Akteure stellte. Manfred Popp zeigte sich vom Hofer Park&See-Lauf wieder gut erholt und ließ sich in Sachsen den Sieg in der M70 in 1:56:47 Stunden nicht nehmen; in der Gesamtwertung lag der 78-jährige Dauerläufer immerhin auf Position 253. Klaus Utz überzeugte angesichts seiner enormen Wettkampfhäufigkeit mit einer Zeit von 1:48:50 Stunden, die in der Altersklasse M45 mit Rang 49 zu Buche stehen. In der Rangfolge der 336 gelisteten männlichen Läufer nimmt der Weißdorfer den 189.

(aus der FRANKENPOST vom 20.11.2014)

 

Popp holt oberfränkischen Titel

Beim 6. Kuckuckslauf in Kemmern ermittelten die Teilnehmer die oberfränkischen Meister über zehn Kilometer. Für die mehr als 400 Teilnehmer am Hauptlauf waren die äußeren Bedingungen alles andere als ideal. Temperaturen nahe 25 Grad verlangten den Akteuren alles ab. Manfred Popp (LG Hof/TuS Weißdorf) hielt durch – und wurde belohnt. Nach 55 Minuten durchlief der knapp 78-jährige Weißdorfer als oberfränkischer Meister der Klasse M75 den Zielkanal, während Wolfgang Senft, 71 Jahre, aufgab.

(aus der FRANKENPOST vom 25.9.2014)

 

Europameister mit 83 Jahren

Der Schwarzenbacher Leichtathlet Manfred Konopka gewinnt Gold mit der deutschen Staffel. Dazu kommt noch Silber im Stabhochsprung. Sein Sohn Günter wird Elfter im Zehnkampf.

Temperaturen von weit über 30 Grad prägten die 19. Leichtathletik-Europameisterschaften der Senioren im türkischen Izmir. Die Oldies des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes erkämpften im Atatürk Stadion 53 Medaillen (22 Gold, 21 Silber, 10 Bronze). Der Deutsche Leichtathletik-Verband erwies sich mit 293 Medaillen (120/91/82) als stärkste Nation. Auch Manfred Konopka (LG Hof/TuS Weißdorf) reihte sich in die Liste der deutschen Medaillensieger mit je einmal Gold und Silber sowie zwei weiteren vierten Plätzen ein.

In der 4 x 100-Meter-Staffel verhalf der Schwarzenbacher, auf Position zwei laufend, dem deutschen Quartett in 1:09,03 Minuten zum EMTitel. Sehr zufrieden zeigte sich der 83-Jährige mit seiner Leistung im Stabhochsprung. „Auf unserer eigenen Anlage können wir in Schwarzenbach quasi Tag und Nacht trainieren“, betont Konopka und ist von seinen Fortschritten überzeugt. Von 1,50 bis 1,90 Meter leistete er sich einen Fehlversuch. Erst bei 2,00 Meter musste der Athlet der LG Hof nach drei Abwürfen die Segel streichen. Die verdiente Silbermedaille für den 1,90-Meter-Flug bereitete große Freude. Im Hochsprung lag Konopka mit 0,99 Meter auf dem vierten Rang. Drei Zentimeter mehr – und es hätte noch Bronze gegeben. Über die 200 Meter-Hürden hält Konopka noch immer die deutsche M80-Bestleistung. In Izmir musste er die Überlegenheit der Konkurrenz anerkennen und sich in 53,39 Sekunden ebenfalls mit Platz vier begnügen.

(aus der FRANKENPOST vom 18.9.2014)

Konopka gewinnt WM-Gold

Der Schwarzenbacher Leichtathlet siegt mit der deutschen Staffel über vier Mal 200 Meter. In vier weiteren Disziplinen kommt der 83-Jährige unter die besten  Acht.

Mehr als 3800 Starter aus 70 Nationen hatten für die sechsten Hallen-Senioren-Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) gemeldet. Der Deutsche Leichathletik-Verband (DLV) stellte mit 517 „Oldies“ die stärkste Mannschaft. Dabei war auch Manfred Konopka (LG Hof/TuS Weißdorf) der zu den 15  Goldmedaillengewinnern aus Bayern zählte.

Das goldene Edelmetall erkämpfte sich der 83-Jährige aus Schwarzenbach als Mitglied der deutschen 4 x 200-m-Staffel. Konopka lief den zweiten Part; nach  2:45,93 Minuten war der deutsche Vierer als Sieger der Altersklasse M80 im Ziel. Mit den weiteren Leistungen bei vier Einsätzen über 60 und 200 Meter sowie im Hochsprung und Stabhochsprung zeigte sich der Leichtathlet der LG Hof zufrieden. Im Kurzsprint belegte Konopka in 10,57 Sekunden Platz sechs,  auf der Hallenrunde über 200 Meter steht in 39,83 Sekunden Rang fünf im Ergebnisprotokoll, ebenso im Stabhochsprung für 1,80 Meter. Im Hochsprung  reichten glatte 1,00 Meter zum achten Platz. Betreut wurde Manfred Konopka in Budapest von seinem Sohn Günter.

Ein besonderes Erlebnis für die deutsche Delegation war der Empfang in der deutschen Botschaft in Budapest. In seiner Residenz am Burgberg begrüßte Botschafter Dr. Matei Ion Hoffmann eine  100-köpfige Abordnung des DLV, unter ihnen war auch Konopka. Dem Einlass in die Botschaftsräume ging eine strenge Kontrolle voraus. Der 83-jährige Schwarzenbacher träumt mittlerweile schon vom nächsten Großereignis. Vom 22. bis 31. August finden in Izmir (Türkei) die Europameisterschaften der Senioren statt. Auch dort will Konopka an den Start gehen.

(aus der FRANKENPOST vom 15.4.2014)

 

Leichtathletik

Abteilungsleiter: Manfred Popp